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3 teilige Dokumentation im deutschen Fernsehen: Sendetermine und Infos gibt es hier -->

Elefanten, Krater, Seen und Savanne - aufregende Reitsafari auf den Spuren von Margarete Trappe

"Momella - eine Farm in Afrika" - wer diese Fernsehdokumentation gesehen hat, kennt sie bestimmt, die berühmte deutsche Grosswildjägerin Margarete Trappe, auch "Mutter der Masai" genannt.

Zu Beginn des 20. Jh. kam sie nach Tansania und gründete die Farm Momella im heutigen Arusha National Park. Durch ihren ungewöhnlichen Lebenslauf, insbesondere als weiße Frau in Afrika, und ihr faires Verhalten gegenüber den einheimischen Masai und den Tieren wurde sie in Tansania sehr bekannt. In späteren Jahren engagierte sie sich besonders für den Naturschutz.

Der Arusha Nationalpark im Norden Tansanias ist stark bewaldet und beheimatet eine große Anzahl von Büffeln, zahlreiche Giraffen, Zebras, Warzenschweine, viele verschiedene Antilopenarten, Nilpferde, diverse Affenarten - vor allem die schönen Seidenaffen - Flamingos und weitere unzählige Vogelarten zu Wasser und der Luft. Auch Elefanten halten sich im Meru Wald auf - ihre Pfade werden Sie während der Reitsafari benutzen.

Der Park umschließt den Mt. Meru, den zweitgrößten Berg Tansanias und drittgrößten freistehenden Berg Afrikas. Grandiose Landschaftsformen wechseln sich ab: Offene Savanne, dichte Wälder und Buschland, beeindruckende Krater und zahlreiche Seen. Zudem umfasst der Arusha Nationalpark fünf verschiedene Vegetationszonen - der Reichtum an Flora und Fauna ist hierdurch besonders groß.

Zum ersten Mal in der Geschichte erlaubt nun TANAPA (Tanzania National Parks) exklusiv diese einzigartige Reitsafari im Arusha Nationalpark durchzuführen. Tauchen Sie ein in die Welt der Margarete Trappe und reiten Sie auf den Spuren der "weißen Jägerin" auf der Pirsch nach dem Wild - aber natürlich nicht mit dem Gewehr sondern mit dem Fotoapparat!

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Detaillierte Programmbeschreibung

1. Tag:

Ankunft und Transfer zur Makoa-Farm, je nach Ankunftszeit noch einen ersten Ritt.

2. Tag:

Transfer der Pferde und Reiter nach Usa River. Hier beginnt unser Ritt Richtung Parkgrenze des Arusha Nationalparks, eine vielseitige Strecke durch die Dörfchen am Hang des Mt. Meru. Das Volk der „Wameru“ nutzt die fruchtbare Erde und zahllosen Quellen und Bäche als Farmland und jeder freut sich über vorbeikommende Pferde – unser Ritt wird mit viel Lachen und Interesse begleitet. Wir übernachten in einer Lodge nahe der Parkgrenze.

3. Tag:

Die nächsten Tage verbringen wir im Arusha Nationalpark. Mit nur 137 qkm ist er einer der kleinsten Nationalparks in Tanzania.

Durch den großen Höhenunterschied finden wir 5 Vegetationszonen von der Savanne in 1.500 Meter über Trocken-, Regen- und Bergwald bis zu Afro-Alpinen Zone in 4.566 Metern – dem Mt. Meru. Der alles überragende Mt. Meru, der drittgrößte Berg Afrikas mit dem „Little Meru“ verzaubert uns mit einer atemberaubenden Szenerie.

Die verschiedensten Lebensräume - Krater, Flüsse und Seen bieten Lebensraum für viele Wildarten, darunter schwarz-weiße Seiden-Affen (Guereza) und eine fantastische Vogelwelt – rund 500 Arten.

Die Park-Grenze ist, wie auch in allen anderen Parks in Tanzania, nicht eingezäunt und die Tiere, welche uns begegnen, haben vielleicht gerade einen langen Weg hinter sich. Bald erreichen wir die „Kleine Serengeti“, offene Kurzgras-Ebene welche dauerhaft von vielen Wildtieren genutzt wird.

Mittags stoppen wir am Park-Resthouse, dem ursprünglichen Wohnhaus der berühmten „Weißen Jägerin“ Margarete Trappe und genießen dort unser Mittagessen „mit historischem Hintergrund“.

Anschließend geht es weiter Richtung Meru und bis zum Abend erreichen wir unser mobiles Camp inmitten der fantastischen Kulisse dieses eindrucksvollen Berges.

4. Tag:

Wir wecken Sie mit einer Tasse dampfenden Tees und nach einem leckeren Frühstück geht es gleich aufs Pferd. Wir reiten entlang des Mt. Meru und überqueren die „Büffelwiese“. Die mächtigen Tiere lassen sich hier beeindruckend nahe beim Weiden oder Ruhen beobachten. Dann tauchen wir in den Regenwald ein. Es geht durch einen Märchenwald mit Baumfarnen und Moosen, zahllose Wildpfade mit Spuren und Losungen verraten die ständige Präsenz von Wild. Achten Sie auf die bunten Hartlaub´s Turaco mit purpurroten Schwingen – ihre Rufe hallen weithin hörbar durch den Wald.

Nach einem Brunch auf einer Lichtung reiten wir weiter bergwärts. Wir erreichen eine besondere Landmarke des Arusha Parks: Den „Fig Tree Arch“, ein Gebilde aus verschiedenen Würgefeigen (Ficus thonningii), an dessen Bau Affen, Vögel und Elefanten gleichermaßen mitgewirkt haben. Wie genau, das verraten wir ihnen dort.

Auf einer anspruchsvollen Route durch einen Fluss und steile Hänge geht es wieder zurück zum Camp.

5. Tag:

Ein langer Ritt am Morgen führt uns durch Trockenwald und Savanne – freuen Sie sich auf Giraffen, Büffel, jede Menge verschiedener Antilopen und kleineres Wild.

Mittags erreichen wir einen Aussichtspunkt, von welchem wir unser Picknick mit 360 Grad Rundumblick genießen und bei klarer Sicht gleichzeitig Mt. Kilimanjaro, Mt. Meru und die Seenlandschaft der Momella Seen bewundern.

Auch wenn es schwer fällt diesen Platz zu verlassen müssen wir doch weiter, denn wir haben noch eine lange Strecke bis zu unserem mobilen Camp in der Nähe einer Quelle vor uns. Die Spuren und Losungen im und um unser Camp lassen erahnen, dass wir nachts mit Besuchern rechnen müssen…

6. Tag:

Vom Geschrei der Seidenaffen geweckt starten wir früh in den Tag und erkunden die Umgebung zu Pferd, dabei folgen wir Wildpfaden und Spuren. Dieses Gebiet wird oft von Elefanten frequentiert – machen wir uns auf, sie zu suchen.

Zum Brunch sind wir wieder zurück im Camp. Danach geht es weiter mit einem anderen Programm: Schon nach einer kurzen Pause starten wir mit dem Jeep, um weiter entfernte Gegenden des Parks zu erkunden.

Unser Ziel sind die Momella Seen – ein Paradies für jeden Vogelinteressierten. Wir starten zu einer Kanu Tour auf dem Kleinen Momella See (ca. 2 Stunden). Mit etwas Glück kommen wir sehr nah an Hippos oder Büffel heran, welche sich oft am Rande der Seen aufhalten.

7. Tag:

Heute geht es Richtung Osten, teilweise durch dichten Wald und wieder bergwärts. Wir halten uns an Wildpfade der „großen Ohren“, denn Elefanten wissen am besten, wie und an welchen Stellen man am besten die steilen Hänge erklimmen kann. Unser Ziel ist der Rand des Ngurdoto Kraters.

Der Ngurdoto Krater hat einen Durchmesser von ca 3 km und bietet ideale Voraussetzungen für Büffel: ganzjährige gute Grasebenen und ein dichter Sumpf bietet wunderbare Büffel-Badewannen und eine ständige Wasserversorgung.

Wir umreiten einen Teil des Kraters und immer wieder bieten sich tolle Aussichtspunkte. An einem dieser Punkte erwartet uns unsere Crew mit einem verdienten Brunch. Danach geht es bergab, wir reiten in Richtung Masailand und in den kommenden beiden Stunden durchqueren wir den am tiefsten gelegenen Teil des Arusha-Park Trockenwaldes. Ziemlich sicher schauen uns viele Seidenaffen neugierig hinterher. Danach werden wir plötzlich wieder von fröhlichen Menschen empfangen – wir haben die Parkgrenze überschritten und bewegen uns nun auf Farmland. Ein paar Kilometer später treffen wir auf unseren Pferde-Transporter und verladen die Pferde. Gerade rechtzeitig zum Sundowner treffen wir alle wieder auf Makoa ein und können bei einem Abendessen und Blick auf den Kilimanjaro unser gemeinsames Reitabenteuer feiern.

8. Tag:

Zum Ausklang der gelungenen Woche begleiten wir Sie nach Moshi, der nächstgelegenen Stadt, die Sie mit typisch lokalen Märkten, afrikanischem Treiben, Farben und Gerüchen begeistern wird. Alternativ können Sie ein letztes Mal die Schönheit Tanzanias bei einem Farmritt über unsere Plantage genießen.

Abends erfolgt der Transfer zum Flughafen.

 

Leistungen

Folgende Leistungen sind enthalten: 8 Tage Reiten und Aktivitäten gem.  Programmbeschreibung, Übernachtungen in Makoa-Farm, Lodge und mobilen Camps wie Beschreibung, Vollpension & Snacks, tagsüber nicht-alkoholische Getränke, abends Sunset-Drink, Wein/Bier/lokale Spirituosen, Pferd mit Ausrüstung (bzw. Jeep oder Bike gem. Alternativprogramm), alle Transfers und Gepäcktransport vom Kilimanjaro Airport, deutschsprachige Reiseleitung.

Nicht enthalten sind Eintrittsgebühren für staatliche und private Reservate, Eintritte werden gesondert berechnet! Trinkgelder und persönliche Ausgaben sind ebenfalls nicht enthalten. Eigene Anreise bis Kilimanjaro International Airport!

 

Preise

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